Über uns 

Es werden sich immer wieder mal Dinge ändern ganz nach dem Motto „Wer nicht vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke“. Ich versuche diesen Bereich hier über uns immer so aktuell wie möglich zu halten.


Update März 2020

Und noch ein neues Teammitglied 😁. Bei einer Wanderung mit den Pferden kam eines Abends ein Hund zum Lagerplatz. Er blieb ein paar Tage dort mit uns, ich er sofort verliebt und wünschte mir auch schon länger einen Hund. Auf nachfragen im nächsten Dorf bekam ich die Info, dass er vor ca. 1 Woche dort ausgesetzt wurde. Also ab zum Tierarzt, er hat keinen Chip, was für ein Glück 🍀.

Herzlich willkommen im Team “Lucky” 🐶


Update Oktober 2019

Seit Ende Oktober freuen Rico und ich uns über ein neues Teammitglied, den Wallach Golfi. Dadurch ändern sich ein paar Dinge auf unserem Weg, wie das die zwei erst mal in eingezäunten Gebieten leben werden und bei den Wanderungen nun 2 Pferde dabei sein werden . 



Hallo,
mein Name ist Ramona, ich lebe meinem Traum, wandere mit meinem Pferd Rico durch Spanien und stationiere zeitweise an verschiedenen Orten. Ursprünglich komme ich aus Deutschland, aus der Eifel. Ich bin seit 2015 in Spanien und Welsh Cob Rico begleitet mich seit Juni 2018. Ganz nach dem Motto „back to the roots“ leben wir so naturnah wie möglich.

Mein Leben davor war geprägt von Depressionen, gefangen in der Gesellschaft, was andere wohl über mich sagen und denken, „Lachen die über mich?“ waren alltäglichen Gedanken. Ich wusste nicht, wer ich war, ich funktionierte einfach nur noch, ich existierte. Dann kam Jobverlust und Trennung vom Partner. Mir wurde klar ich hatte zwei Möglichkeiten: Völlige Selbstaufgabe oder ausbrechen und anfangen mein Leben, meine Träume zu leben.

Ich nahm mein Leben selbst in die Hand und da ich schon als Kind von Pferden fasziniert war und sie lange Zeit ein großes Hobby waren, kamen die Pferde wieder in mein Leben. Sie spiegelten mich und meine Gedanken. Sie öffneten mir die Augen. Eine Entwicklung in Beziehungen mit Menschen und Tieren kann nur dann auf ein hohes Level gehen, wenn ich mit mir selbst im Reinen bin.

Ich bin dann nach Spanien, habe ein Praktikum auf einer Pferde- Finca gemacht und war im Anschluss fünf Monate mit meinem Zelt auf dem „Camino de Santiago“, dem Jakobsweg, wandern.
 Natürlich hatte ich große Angst, diesen Schritt zu machen, aber ich habe es gewagt. Auf dem Weg habe ich mich gefunden, bin seitdem ein neuer Mensch, der, der ich immer sein wollte. Der Weg lehrte mich, dass alles zu schaffen ist und Träume zum Leben da sind. Nach Santiago arbeitete und lebte ich auf verschiedenen Pferde- Fincas und wanderte zwischendurch.

Ja, und hier stehe ich jetzt, 4 Jahre später: Ich lebe und habe sogar mein eigenes Pferd, ein schon schon lange aufgegebener Traum in meinem alten Leben. 

Vision, Leben und Arbeit 
Ich bin immer wieder fasziniert wie die Magie der Natur und der Tiere unsere Seelen und Körper heilt, uns zu unserem wahren Ich bringt, zu besseren, glücklicheren Menschen macht, uns lehrt, im Hier und Jetzt zu leben. Dies will ich mit anderen teilen, inspirieren, Träume zum Leben erwecken. Das ist der Weg zu einer besseren Welt. Auch will ich mehr Pferd-Mensch-Paaren zu einer besseren Verbindung und besseren Haltungsbedingungen helfen. Damit meine ich Mensch und Tier. Jedes Lebewesen ist wertvoll, hat es verdient, seinem Ursprung entsprechend so natürlich wie möglich zu leben und respektvoll behandelt zu werden.

Meine Arbeit mit den Pferden beruht auf der natürlichen Herdenkommunikation. Ich habe Wildpferde im Baskenland und in Asturien beobachtet. Auch die vielen verschiedenen Pferdehöfe mit unterschiedlicher Haltung und Pferden haben mich viel über das Wesen der Pferde gelehrt. Wobei mein Rico mich das Meiste gelehrt hat. Mit ihm gehe ich ganz neue Wege. Lange habe ich mich mit Horsemanship beschäftigt, trainiere aber mittlerweile keine Pferde mehr. Es geht um Beziehungsaufbau, Freundschaft, Kommunikation, gegenseitigen Respekt und Vertrauen. Die Beziehung zum Pferd steht für mich absolut im Vordergrund.


Rico

Seit Juni 2018 begleitet mich mein Welsh Cob Rico. Er ist mein absolutes Seelen-Pferd und wir wachsen Tag für Tag mehr zusammen. Er lehrt mich unglaublich viel über die wahre Natur der Pferde und ihre Bedürfnisse. Gekauft habe ich ihn 5jährig und noch total unausgebildet. Wir lebten und arbeiteten auf Fincas und haben von dort aus unsere ersten Wanderungen unternommen.

Im Mai 2019 wurde er krank, hustete und atmete sehr schlecht. Zwei Tierärzte konnten nichts für ihn tun. Ich sah immer mehr, das er unter falscher Domestizierung litt, falsches einseitiges Futter, falsche Fressposition (aus Rundballen von oben), zu wenig Bewegung trotz 200 Hektar Finca ohne Zäune, staubige Unterstände und falsche Herden-Zusammenstellung. Er wurde immer unglücklicher, sonderte sich von der Herde ab, wollte von den anderen Pferden nichts wissen und suchte Nähe und Schutz bei mir.

Mein Gefühl sagte mir, dass er raus in die Natur muss, frisches Futter essen, keinen Stress mit anderen Pferden haben und sich mehr bewegen. Also sind wir für eine Woche losgezogen. Nach nur einer Nacht atmete er normal, war super relaxed und zufrieden. Das war der Beginn unseres dauerhaften Wanderlebens.

Wir kampieren auch schon mal auf ungenutzten Grundstücken oder Fincas, wo die Spanier froh sind, wenn Rico hilft, das Land zu pflegen. Rico hat mich mittlerweile als vollwertiges Herdenmitglied akzeptiert und wir sind beide sehr glücklich in unserer Zweier-Herde, er vertraut mir und weiß, dass ich auf ihn aufpasse und seine Bedürfnisse wahrnehme.

Er bekommt soviel Freiheit wie möglich: Wenn wir inmitten der Natur sind, darf er frei laufen, keine Zäune. Er bleibt trotzdem immer in meiner Nähe.



 



 

 

 



 


 


 


 


 


 

Der Weg ist das Ziel
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